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Gesundheitsfolgen auch in der Raumplanung abschätzen

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Auf die körperliche und seelische Gesundheit der Bevölkerung haben neben den Fachpersonen aus dem Gesundheitsbereich auch Raum- und Verkehrsplaner, Architektinnen, Städtebauer, Wirtschafts- und Bildungsfachleute etc. einen grossen Einfluss. Der eben erschienene Leitfaden für die Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) zielt darauf ab, Fachleute bei der Entwicklung von Politiken, Programmen und Projekten, die für die Gesundheit aller förderlich sind, zu unterstützen.

Ob Verkehrsnetze konzipiert, der öffentliche Raum gestaltet, Steuersätze revidiert, Fremdenverkehrsprojekte realisiert werden… Der gemeinsame Nenner dieser Tätigkeiten ist, dass alle einen – manchmal indirekten, aber stets erheblichen - Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung ausüben.

Der Leitfaden bietet eine Vielfalt an praktischen Hinweisen für die Durchführung einer GFA und beruht auf konkreten Erfahrungen. So haben beispielsweise der Kanton Tessin für die Verkehrsplanung der Region Mendrisio, der Kanton Jura für sein überkommunales Gewerbegebiet ZARD oder der Kanton Genf für sein Agglomerationsporgramm franco- valdo- genevois eine GFA vorgenommen.

Im Anhang des Leitfadens finden sich die Checklisten zur Gesundheitsfolgenabschätzung, welche von den an der Plattform beteiligten Kantonen Genf, Jura, Tessin und Waadt eingesetzt werden.

Der Leitfaden kann unter der Link www.impactsante.ch heruntergeladen werden.

Erscheinungsdatum: 26.04.2010

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Letzte Aktualisierung: 03.09.2010, e-mail: webmaster@planning.ch