Neue Volkszählung startet 2010
Die alle zehn Jahre stattfindende Volkszählungen wird in der Schweiz ab 2010 in der bisherigen
Form nicht mehr durchgeführt. An Stelle der Vollerhebung tritt eine jährliche Registererhebung mit
ergänzenden Stichprobenerhebungen. Das neue System bringt für die Gemeinden und die Befragten eine
Entlastung, und es kann rascher an neue Bedürfnisse angepasst werden.
Das System umfasst vier Arten von Statistiken:
- Die Basisstatistiken beruhen auf den Einwohnerregistern der Gemeinden und Kantone, den Bundespersonenregistern sowie dem eidgenössischen Gebäude- und Wohnungsregister.
- Die Strukturstatistiken basieren auf einer jährlichen Stichprobenerhebung bei 200’000 Personen und liefern eine generelle Übersicht über die Bevölkerungsstruktur. Dabei werden Informationen erhoben, die in den Registern nicht vorhanden sind.
- Auch die thematischen Statistiken gehen aus Stichprobenerhebungen hervor. Dabei werden in einem fünfjahres-Rhythmus einige Zehntausend Personen befragt. Themenschwerpunkte sind: „Aus- und Weiterbildung“, „Gesundheit“, „Familien und Generationen“, „Sprache, Religion und Kultur“. Die Thematik „Mobilität und Verkehr“ wird 2010 erhoben.
- In der Omnibuserhebung werden aktuelle politische, aber auch wissenschaftliche Fragestellungen vertieft betrachtet.
Die Kurzbroschüre „Die Neue Volkszählung“ des Bundesamtes für Statistik BFS fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen.
Erscheinungsdatum: 28.04.2010
Nächster Eintrag: Management des Untergrunds erhält höhere Bedeutung