Modellvorhaben des Bundes verbessern die Zusammenarbeit
Der Bericht des Bundesamtes für Raumentwicklung ARE «Agglomerationspolitik des Bundes:
Modellvorhaben zur Verbesserung der Zusammenarbeit in Agglomerationen» kommt zum Schluss, dass das
Hauptziel, die verbesserte Zusammenarbeit zwischen Kantonen, Städten und Gemeinden in
Agglomerationen durch die Modellvorhaben erreicht wurde.
In der Studie wurden 17 Modellvorhaben in Schweizer Agglomerationen untersucht, die der Bund im
Rahmen seiner Agglomerationspolitik zwischen 2002 und 2007 finanziell unterstützte. Da die
Ausgangslage der Agglomerationen in Bezug auf die Zusammenarbeitsstrukturen jedoch verschieden war,
erzielten sie unterschiedlich grosse Fortschritte. Die Modellvorhaben trugen in vielen
Agglomerationen zum Aufbau von Organisationsformen wie beispielsweise Vereine bei, die die
bereichsübergreifende und interkommunale Zusammenarbeit gewährleisten.
Die Projektorganisation der Modellvorhaben setzte sich aus Vertretungen der Politik und der
Verwaltung zusammen, oft mit externer Unterstützung. Es wurden interkommunale
Zusammenarbeitsstrukturen aufgebaut, die über das Projekt hinaus wirken und langfristigen Charakter
haben. Vier der Modellvorhaben mündeten schon in einer verbindlichen bereichsübergreifenden
Zusammenarbeit.
Die inhaltlichen Ziele wurden bei den einzelnen Modellvorhaben nicht alle erreicht. Nur
vereinzelte Teilprojekte wurden planmässig durchgeführt. Das Hauptmerkmal der Modellvorhaben lag ja
auch im Aufbau einer interkommunalen Organisationsstruktur. Eine intensivere Beschäftigung mit
konkreten Inhalten und Teilprojekten ist oft erst nach dem Aufbau einer tragfähigen Struktur
möglich.
Der Bericht «Agglomerationspolitik des Bundes: Modellvorhaben zur Verbesserung der
Zusammenarbeit in Agglomerationen» kann auf der Homepage des ARE heruntergeladen
werden.
Erscheinungsdatum: 08.06.2010
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