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Basel-Stadt: Hohe Steuererträge in dichten Wohngebieten

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Die Steuerstatistik des Kantons Basel-Stadt nach Gemeinden und Wohnviertel zeigt, dass erwartungsgemäss die gut situierten Wohnviertel Bruderholz, St. Alban, Altstadt Grossbasel sowie die Einwohnergemeinden Riehen und Bettingen hohe mittlere Reineinkommen verzeichnen. Die kleinsten Reineinkommen werden in eher weniger noblen Stadtteilen versteuert.

Betrachtet man jedoch den Ertrag pro Quadratmeter bewohnbare Fläche, ergibt sich ein anderes Bild. Gesamtkantonal generiert der Kanton Basel-Stadt 84 Franken Einkommenssteuer pro Quadratmeter bewohnbare Fläche. Den höchsten Wert mit 142 Franken pro Quadratmeter erreicht das Quartier Gotthelf (das vom durchschnittlichen Reineinkommen her genau im Basler Durchschnitt liegt) gefolgt von Matthäus mit 139 Franken (bezüglich Reineinkommen im hintersten Drittel). Die kleinsten Werte ergeben sich in Bettingen mit 29 (zweithöchstes durchschnittliches Reineinkommen) und Rosental mit 38 Franken pro Quadratmeter.

Die heute noch oft vorherrschende Meinung, nur in noblen und locker überbauten Quartieren liessen sich Steuern generieren, werden von dieser und ähnlichen Statistiken widerlegt. Auch in dichten Siedlungen mit hoher Wohnqualität siedeln sich gut Verdienende und gute Steuerzahler an.

Die Steuerstatistik Basel-Stadt kann auf der Homepage des Statistischen Amtes BS heruntergeladen werden.

Erscheinungsdatum: 24.06.2010

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Letzte Aktualisierung: 09.09.2010, e-mail: webmaster@planning.ch