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Monitoring der kantonalen Raumplanung durch Avenir Suisse

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Rechtzeitig zur laufenden Debatte um die Landschaftsinitiative, die Teilrevision des Raumplanungsgesetzes und die Erarbeitung des Raumkonzepts veröffentlicht Avenir Suisse ein Inventar der kantonalen Instrumente zur Siedlungssteuerung und sorgt damit für Gesprächsstoff. Die VLP-ASPAN begrüsst diese Untersuchung. Gewisse Ergebnisse des Kantonsmonitorings waren zu erwarten, andere überraschen.

Den Kantonen als Hauptakteure der Raumplanung wird in der öffentlichen Debatte über die Raumplanung oft wenig Beachtung geschenkt. Mit dem Kantonsmonitoring zur Raumplanung füllt Avenir Suisse diese Lücke. In einer aufwändigen Studie werden die Vielfalt und Effizienz des raumplanerischen Instrumentariums der Siedlungsentwicklung analysiert und damit ein wertvoller Überblick über die Instrumente, Methoden und Raumplanungspraktiken der 26 Kantone geschaffen.

Trotz der heiklen Aufgabe, geeignete Indikatoren zu finden und die ausgewählten Beurteilungskriterien angemessen zu gewichten, ist ein differenziertes Bild der Raumplanungspraxis der einzelnen Kantone – eingebettet in ein Gesamtbild aller Schweizer Kantone – entstanden. Neben den Fortschritten der letzten Jahre, führt die Studie aber auch die Vollzugsdefizite vor Augen.

Aus ökonomischer Sicht positiv gewürdigt wird im Bericht die viel diskutierte Mehrwertabgabe.

Die VLP-ASPAN führt auf ihrer Website einen Blog, um die Ergebnisse aus der Untersuchung von Avenir Suisse breit zu diskutieren. Auf dieser Seite finden sich auch weitere Informationen zur Studie.

Die vollständige Publikation „Inventar kantonaler Instrumente zur Siedlungssteuerung“ kann auf der Homepage von Avenir Suisse heruntergeladen werden.

Erscheinungsdatum: 24.06.2010

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Letzte Aktualisierung: 09.09.2010, e-mail: webmaster@planning.ch